Nimbus mit Seitenwagen

Nimbus
Nimbus

Technische Daten

Modell:Nimbus
Hersteller:Fisker & Nielsen A/S
Firmensitz:Kopenhagen
Baujahr:1955
Leistung:22 PS
Motor-Art:4-Zyl. Viertakt-Reihen-Motor, außenliegende Ventile
Hubraum:746 ccm
Ventil-Art:Kopfgesteuert ( OHC mit Königswellenantrieb )
Bohrung x Hub:60x66
Ölversorgung:Motorangetriebene Ölpumpe, Sumpfschmierung
Kupplung:Einscheiben Trockenkupplung
Anzahl Gänge:4
Schaltung:Fußschaltung
Antrieb:Kardan
Höchstgeschwindigkeit:120 km/h
Stückzahl:12715
Bauzeit:1934 – 1960
Besonderheiten:Genieteter Flachstahlrahmen

Geschichte

Nimbus „Hummel“
Wenige Jahre später konnte Anders Fisker, der zwischenzeitlich in das Unternehmen eingestiegene, motorradbegeisterte Sohn des Firmengründers, seinen Vater und die Mitgesellschafter der Aktiengesellschaft überzeugen, erneut ein Motorrad zu produzieren.
Ab 1932 konstruierten Vater und Sohn Fisker im Keller der Familienvilla im Richsvej in Frederiksberg ein Modell der neuen Nimbus. Dessen Prototyp wurde schon im darauf folgenden Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt.
Im Juni 1934 wurden die ersten Nimbus Typ C ausgeliefert.
Wohl wegen seines Fahrgeräusches nannte man dieses Modell umgangssprachlich schnell „Hummel“ (dänisch „Humlebi“). Die „Hummel“ hatte einen kaltgenieteten Flachstahl-Doppelschleifenrahmen, in den der nun einteilige Vierzylinder-Graugussblock mit ebenfalls längs stehenden Zylindern eingehängt war.
Je nach verwendeten Kolben leistete der OHC-gesteuerte Motor mit offen liegenden Ventilen 18 bzw. 22 PS (13 bzw. 16 kW). Die Kraft wurde über das fuß- oder hinter dem Tank kulissengeschaltete Dreiganggetriebe und eine Kardanwelle an das ungefederte Hinterrad übertragen. Die Einscheiben-Trockenkupplung konnte je nach Modell über einen Handhebel oder eine Handhebel-Pedal-Kombination betätigt werden.
Die Nockenwelle wurde über die als Königswelle ausgebildete Achse der senkrecht vor dem Motorblock stehenden, anfangs als Drehstrom- und später als Gleichstromvariante ausgeführten Lichtmaschine angetrieben.
Die Verteilerdose war im vorderen Gehäuseteil des Nockenwellengehäuses untergebracht.
Eine Zündverstellung erfolgte drehzahlabhängig über Fliehgewichte im Tellerrad der Nockenwelle.
Die Zündspule für die Batteriezündanlage war gleichzeitig als Verteilerkappe ausgebildet.
Das Vorderrad wurde über eine Upside-Down-Teleskopgabel gefedert.
Die anfänglichen 150-mm-Trommelbremsen erwiesen sich bei dem allmählich steigenden Verkehrsaufkommen als unterdimensioniert, sodass sie ab 1937 am Hinterrad und ab 1939

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