Technische Daten
| Modell: | Heinkel 103 A2 |
| Hersteller: | Heinkel-Werke |
| Firmensitz: | Karlsruhe |
| Baujahr: | 1963 |
| Leistung: | 9 PS |
| Motor-Art: | 1-Zylinder, 4-Takt |
| Hubraum: | 174 ccm |
| Ventil-Art: | OHV |
| Bohrung x Hub: | 60 x 61,5 |
| Kupplung: | Trockenkupplung |
| Anzahl Gänge: | 4 |
| Schaltung: | Handschaltung |
| Antrieb: | Kette - geschlossenener Ölbad-Kettenkasten |
| Gewicht: | 148 KG |
| Höchstgeschwindigkeit: | 95 km/h |
| Stückzahl: | 55.000 |
| Bauzeit: | 1960-1965 |
| Besonderheiten: | E-Starter |
Geschichte
Mit der Baureihe 103 A-2 erreichte der Heinkel Tourist seine letzte und am weitesten entwickelte Evolutionsstufe. Er wurde von 1960 bis 1965 gebaut und ist für viele das Gesicht der Marke schlechthin.
Während die Vorgänger noch etwas „pummelig“ und rundlich wirkten, passte Heinkel den A-2 dem Zeitgeist der frühen 60er Jahre an – inklusive einer Prise Automobil-Design.
Das Heck ist langgezogen und endet in einer Form, die an die Heckflossen damaliger PKW (wie beim Mercedes „Heckflosse“) erinnert.
Das Rücklicht ist nun formschön in das Blech integriert, statt wie früher oben aufgesetzt zu sein.
Der Gepäckträger war meist serienmäßig und unterstrich die Reisetauglichkeit.
Der A-2 war der erste Tourist, der ab Werk mit den markanten „Ochsenaugen“-Blinkern an den Lenkerenden ausgestattet war.
Da er am längsten gebaut wurde und die beste Rostvorsorge (für damalige Verhältnisse) hatte, ist der A-2 heute am häufigsten auf dem Gebrauchtmarkt zu finden.
1965 endete die Produktion des 103 A-2 und damit die Ära der Heinkel-Roller. Die Kundschaft stieg zunehmend auf das Auto (wie den VW Käfer) um, und Heinkel konzentrierte sich wieder voll auf die Luft- und Raumfahrt.