Wie jedes Jahr ist eines der MVG-Veranstaltungshighlights die gemeinsame Anfahrt und auch dieses Jahr war wieder richtig was los!
Als ich pünktlich um 10.00Uhr am vereinbarten Parkplatz der Freiwilligen Feuerwehr in Falkensee eintraf, standen schon die meisten Motorräder parat und deren Fahrer sowie Beifahrer haben sich bereits zum Frühstück in die wenige Meter entfernte Lokalität begeben.
Wir starteten also im Cafe Gotthilfs mit gemeinsamem Kaffee samt belegten Brötchen und sowohl Bernd als diesjähriger Organisator als auch Präsident Detlef hiessen uns willkommen und erklärten die wichtigsten Regeln für das Fahren in der losen Gruppe sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen für die immerhin recht große Menge von über 50 Motorrädern. Für jeden Fahrer lagen Tourenbeschreibung und Verhaltensregeln mit Kontaktadressen (für den Fall der Panne) aus.
Bernd hat für den Vormittag eine Runde von circa 54km durch das schöne Havelland geplant, um einen interessanten Zwischenstopp am ehem. Flugplatz Gatow mit dem militärhistorischen Museum zu erreichen.
Gesagt, getan: Es starteten vier Gruppen, die nach der verträglichen Geschwindigkeit der Motorräder gebildet wurden: Die erste Gruppe ist die langsamste, die letzte die schnellste. Das sollte garantieren, dass wir als Gemeinschaft möglichst zeitgleich am Flughafen ankommen und gemeinsam „Essen fassen“ können.
Mit Bernd steuerte ich nach dem Frühstück den Flugplatz direkt an, um die Fahrer dort (fotografisch) in Empfang zu nehmen. Dabei stellte sich heraus, dass die ein oder andere Gruppe eine unfreiwillige Ehrenrunde drehte.
Dennoch trafen alle Kameraden in kurzem Zeitabstand ein. Man klagte über die noch kalten Etappen auf Straßen, die von Wald gesäumt waren. Ja, es war zwar sonnig und trocken, aber im Schatten war der Fahrtwind weiterhin sehr kühl.
Bernds organisierter Mittags-Snack kam bei allen gut an (Erbsensuppe mit Bockwurst). Die übrige Zeit nutzte man für eine Besichtigung des Museums und/oder für Reparaturen an den Motorrädern.
Im Anschluss führte die Tour über einen ähnlichen „Bogen“ durch Brandenburg, aber andere Strecke (47km) zurück zum Ausgangspunkt bei Bäckerei Thonke mit dem angeschlossenen Cafe Gotthilfs zu einem finalen Stück Kuchen mit Kaffeekränzchen.
Verbesserungsvorschläge wurden wie immer aufgenommen, um den nächsten Ausflug ebenso erfolgreich durchzuführen.
Besten Dank an Bernd und seine Helfer (z.B. Klaus für die Führung des Besenwagens, der leider auch zum Einsatz kam).
Möge die Abfahrt genauso schön werden!
Zum Nachfahren:
MVG Anfahrt 2026 [Falkensee-Gatow].gpx.kmz