Bei immer noch schmuddeligem, aber etwas wärmeren Wetter ging es an diesem Wochenende gemeinsam ins Feuerwehr-Museum.
Diesmal folgten viele MVG-Kollegen der Einladung von Jürgen zu einer geführten Runde durchs Museum.
Der Andrang war größer als gedacht: Auch (freiwillige) Feuerwehren aus dem Umland haben das Wochenende zu einem Ausflug ins Museum genutzt, so daß eine gewisse Koordination der unterschiedlichen Gruppen und Gruppengrößen notwendig war. Mehr als 1500 Exponate werden auf rd. 800qm ausgestellt, die von jährlich etwa 12.000 Besuchern in Augenschein genommen werden.
Der Rundgang verschaffte uns einen Überblick von den Anfängen der Feuerwehr (wo noch viel Mithilfe von „Zivilisten“ erforderlich war!) über die Organisation der Feuerwehr im Zweiten Weltkrieg bis hin zur (teils unterschiedlichen) Entwicklung der Wehren in BRD und DDR.
Beeindruckend war ebenfalls die Darstellung einer Leitstelle in Berlin aus einer Zeit, in der der Mobilfunk noch nicht existierte, bzw. maximal in den Kinderschuhen steckte.
Unter unseren MVG-Mitgliedern gibt es den ein oder anderen Interessierten, bzw. beruflich Involvierten, so daß ein spannender Austausch zu Fertigung und Beschaffung von Fahrzeugen und Aggregaten stattfand, aber auch Berichte zu Pleiten von Zulieferern, insbesondere in der Nachwende-Zeit, geliefert wurden.
Es hat sich etabliert, dass ein kleiner Snack das gemeinsame Erlebnis kulinarisch abrundet. In diesem Fall bei Bockwurst und Getränk mit selbstgebackenem Kuchen.
Auch hier gilt wieder ein Dank dem Organisator Jürgen und den Kuchenlieferanten 😉
Wer wollte, hatte im Anschluss in den unmittelbar nebenanliegenden Borsighallen die Möglichkeit, den späten Vormittag bei einem Capuccino Revue passieren zu lassen. Ich jedenfalls habe diese Chance genutzt.
Lange werden die Räume in der Veitstr. 5 in Berlin wohl nicht mehr genutzt: Bereits 2024 wurde beschlossen, umzuziehen. Der neue Standort wird in Schöneberg sein.